Zwei weitere Einsätze, 79 Menschen aus Gefahr befreit

Am letzten Tag der ersten Einsatzwoche ist der Seenotrettungskreuzer MINDEN der DGzRS unter Führung der Hellenic Coast Guard zwei Mal vor der griechischen Insel Lesbos im Einsatz gewesen. Dabei haben die Seenotretter 79 Menschen aus Gefahr befreit, darunter 18 Kinder.

Gestern sind neue, zusätzliche Kollegen auf Lesbos eingetroffen. Künftig wird die MINDEN im Zwei-Wachen-System mit je achtköpfigen Besatzungen gefahren. Ab morgen werden jeweils sechs Seenotretter der DGzRS und zwei Rettungsschwimmer der DLRG dazu an Bord für die Einsätze zur Verfügung stehen. Die DGzRS hatte die DLRG aufgrund der besonderen Einsatzbedingungen um diese Unterstützung gebeten (wir berichteten). Die DLRG-Einsatzkräfte haben dazu heute zunächst an Land sowie am Nachmittag bei gemeinsamen Kontroll- und Übungsfahrten auf See eine umfangreiche Einweisung erhalten.

Seit Beginn unseres zeitlich befristeten, international koordinierten Unterstützungs- und Ausbildungseinsatzes zur langfristigen Stärkung unserer griechischen Kollegen unter dem Motto „Retter helfen Rettern“ (Hilfe zur Selbsthilfe) am 7. März 2016 haben die Seenotretter somit insgesamt 601 Menschen aus Gefahr befreit, darunter mehr als 120 Kinder.

Bildergalerie von der ersten gemeinsamen Übung der Seenotretter der DGzRS mit den ersten eingetroffenen DLRG-Einsatzkräften (Fotos: Sascha Walther, DLRG):